Meine Morgenroutine in der Selbstständigkeit

Meine Morgenroutine in der Selbstständigkeit

Heute möchte ich dir mal meine Morgenroutine vorstellen. Denn seit November 2020 bin ich selbstständig und darf meinen Arbeitstag selber gestalten. Das macht echt Spaß, denn es gibt mir viel mehr Freiheiten als in meiner Festanstellung. Jedoch bringt es auch einige Schwierigkeiten mit sich, die ich nun seit Monaten versuche zu überwinden 😀 Es gibt Phasen da klappt es echt gut, aber auch Tage an denen es nicht funktioniert.

Generell habe ich gemerkt, dass mich Routinen in meiner Produktivität unterstützen. Wenn ich schon vorher einen groben Plan vom Ablauf des Tages habe, bin ich gleich konzentrierter. Dafür ist für mich eine Morgenroutine essentiell. Und so starte ich in den Tag:

Mein Start in den Tag

 Ich war eigentlich schon immer ein Morgenmensch. Mir fiel es früher nie schwer früh aufzustehen. Denn generell schaffe ich morgens oft mehr und bin viel konzentrierter bei der Sache. Aber natürlich habe ich auch Tagen, an denen ich doch lieber länger liegen bleiben würde! Wenn es geht, dann klingelt der Wecker meistens um 6.30 Uhr.

Um richtig wach zu werden, trinke ich erstmal ein Glas Wasser und wasche mein Gesicht mit kaltem Wasser. Da fühl ich mich gleich ein wenig wacher! Aber ohne Kaffee geht wirklich nichts 😉 Deshalb setze ich eigentlich sofort Wasser an und mahle frische Bohnen in meiner Kaffeemühle. Der Kaffee begleitet mich übrigens oft durch den ganzen Tag! Ab und zu greife ich auch mal zum Tee. Da wird es bei mir meist ein Kräutertee oder Grüner Tee. Und im Sommer liebe ich einen erfrischenden Eistee.

Jeden Tag bin ich immer wieder dankbar über unsere Terrasse, auf der ich meinen morgendlichen Kaffee genieße, wenn es das Wetter hergibt. Vor allem im Sommer scheinen die ersten Sonnenstrahlen auf die kleine gemütliche Ecke der Terasse.

Da ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbringen werde, plane ich in meine Morgenroutine Yoga ein. Dafür nehme ich mir oft einfach ein YouTube-Video oder bewege mich so, wie es sich gerade gut einfühlt. Leider mache ich das auch zu selten! Denn so fühle ich mich eigentlich gleich ein wenig fitter und weniger eingerostet :).

Morgenroutine für einen guten Start in den Tag

Nach den Dehnübungen und dem leckeren Kaffee mache ich mich dann endgütig fertig. Zähne putzen, Gesicht waschen und ein entspanntes Arbeitsoutfit – meist Jeans, T-Shirt und Pullover. Dann gehts an den Schreibtisch, wo ich mich an meine To-do-Liste setze. Entweder habe ich schon vorgeplant oder ich beginne jetzt mit der Planung für den Tag. Und dann geht’s eigentlich schon an die Arbeit!

Wenn mir mal die Konzentration fehlt oder damit ich mich nicht so alleine in meinem Büro zuhause fühle, lasse ich gerne nebenbei ein „Study-with-me“ auf YouTube an, Das sorgt direkt für eine gute Arbeitsatmosphäre ;-).

Meine Tipps für deine individuelle Morgenroutine

Für mich ist eine gute Morgenroutine für einen erfolgreichen Arbeitstag super wichtig. Sie gibt mir Struktur und Sicherheit. Natürlich klappt das nicht an jedem Tag, aber zumindest an den Meisten! Auch wenn meine Morgenroutine so gut für mich funktioniert, muss sie nicht auch die beste Routine für dich sein. Also wie kannst du deine eigene Morgenroutine entwickeln, um ebenfalls mehr Struktur in deinen Alltag zu bekommen? Jede Morgenroutine ist individuell und sollte auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Du entscheidest also, wann, wie und in welcher Reihenfolge du deine Morgenroutine aufbaust. Ich gebe dir jetzt ein paar Tipps, wie du deinen guten Start in den Tag gestalten kannst.

  1. Auf die Uhrzeit kommt es an!

Zunächst solltest du dich fragen, zu welcher Uhrzeit du aufstehen möchtest. Da hilft auch ein bisschen rumzuprobieren. Für mich wäre 5.30 Uhr zum Beispiel zu früh, da ich somit früher ins Bett gehen müsste. Wenn du allerdings sehr früh einschläfst oder früh schlafen gehst, könnte dir diese Uhrzeit passen. Wenn du lieber ein wenig ausschlafen möchtest, kannst du dir deinen Wecker auch auf 8 Uhr oder 9 Uhr stellen.

  1. Finde heraus, was dir gut tut!

Wichtig ist, dass du nach deinen Bedürfnisse handelst. Finde also heraus, was dir gut tut. Eine Morgenroutine sorgt dafür, dass du entspannt und ausgelassen in den Tag startest. Ich trinke direkt am Morgen ein Glas Wasser, um meinem Körper einen Gefallen zu tun und wach zu werden. Vielleicht funktioniert das ja auch für dich.

Morgens zur Entspannung Lesen in der Morgenroutine
  1. Bewegung und Achtsamkeit!

Meinen Kaffee genieße ich in aller Ruhe auf meiner Terrasse. Dabei lege ich das Handy zur Seite und halte ein paar Minuten inne. Ich höre den Vögeln zu und lasse die Ruhe zu, die am Morgen noch herrscht, auf mich wirken. Dies ist meine Art, um achtsam in den Tag zu starten. Es gibt allerdings noch andere Möglichkeiten, um ein wenig Achtsamkeit zu genießen. Zum Beispiel könntest du Meditieren oder eine Yogaeinheit einplanen. Auf Youtube gibt es viele geführte Meditationen oder Yogaübungen. Wenn dir das zu viel ist, könntest du dir auch einfach eine Minute nehmen und ein paar Mal tief ein-und ausatmen. Ein straffes Sportprogramm habe ich am Morgen nicht. Ich lasse es mit meinen Dehnübungen eher langsamer angehen. Wenn du deine Energie aus einer anstrengenden Joggingrunde schöpfst oder einem Workout, dann nur zu.

  1. Mache dich fertig!

Anfangs war die Vorstellung in Jogginghose zu arbeiten und dabei gemütlich Kaffee zu trinken eigentlich kein Problem. Mich hat ja sowieso niemand gesehen. Aber ich habe dann tatsächlich festgestellt, dass es auch irgendwie eine Kopfsache ist, sich richtig fertigzumachen. Ich habe deswegen beschlossen mich jeden Morgen ganz normal anzuziehen. Das hat mir wirklich bei meiner Konzentration und Motivation geholfen. Es fiel mir gleich viel leichter in den Flow zu kommen. Vielleicht hilft dir das ja auch.

  1. Die Planung ist das A und O!

Die To-do-Liste ist mein bester Freund, der mich über den ganzen Tag begleitet. So bekomme ich die Dinge auf die Reihe und weiß, was zu tun ist. Ich schreibe meistens meine Top 3 Prioritäten nach ganz oben. Du kannst dir auch einen Fokus für den Tag festlegen.

Ideen für deine Morgenroutine

Falls du keine Ideen für deine Morgenroutine hast, gebe ich dir gerne Inspirationen:

  • Lesen
  • Bett machen
  • Dankbarkeitstagebuch führen
  • ein gesundes Frühstück zu dir nehmen
  • einen Podcast hören
  • Fenster aufmachen und dein Zimmer durchlüften
  • Sport machen
  • eine kalte Dusche nehmen 
  • Speedcleaning (In 5 Minuten grob aufräumen)
  • positive Affirmationen vor dem Spiegel aufsagen
  • einen Morgenspaziergang machen

Wie du siehst gibt es viele Ideen und Möglichkeiten, deinen Morgen zu gestalten. Probier dich aus und höre auf dich selbst. Du kannst deine Morgenroutine immer wieder ändern oder an deine Situation anpassen. Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inspirationen mitgeben und du konntest erfahren, wie mein Morgen so ausschaut.

Wenn du wissen möchtest, über welche Themen ich noch auf meinem Blog schreibe, dann schaue doch mal in den Beitrag zu meinen aktuellen Gedanken. Ich freue mich auf dich!

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