Abel Tasman National Park Neuseeland: Meine Tipps

Der Abel Tasman National Park ist ein Gebiet mit den schönsten Stränden und Buchten Neuseelands. Auf dem langen Abel Tasman Coast Track entdeckt man einsame Buchten und mit viel Glück sogar Delfine, die aus dem türkisblauen Meer hüpfen – ein wahres Wunder der Natur! Meine Tipps für die Region möchte ich dir heute verraten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Neuseeland kannst du in dem Reiseführer von Lonely Planet* finden. Der hat mir während der Reise immer treu zur Seite gestanden! Denn in Neuseeland hat man auch oft keinen Wifi-Empfang, um die nächste Destination zu planen. Da ist ein Reiseführer der Retter!

Lonely Planet Reiseführer Neuseeland
  • 788 Seiten - 05.12.2018 (Veröffentlichungsdatum) - LONELY PLANET DEUTSCHLAND (Herausgeber)

Wo befindet sich der Abel Tasman Nationalpark Neuseeland?

Im Norden der Südinsel Neuseelands findet man den 237 Quadratkilometer großen Abel Tasman National Park. Er liegt in der Region Tasman, die an die vier Gebiete Nelson, Marlborough, Canterbury und West Coast.

Von Christchurch aus fährt man mit dem Auto sieben Stunden Fahrt, beziehungsweise 500 Kilometer. Auf dem Weg dorthin kommt man übrigens auch an einem schönen See, dem Rotoroa Lake vorbei. Da empfehle ich dir einen Zwischenstopp einzulegen. Am besten vielleicht sogar mit einer Übernachtung, da du wahrscheinlich mit Pausen sowieso länger als sieben Stunden unterwegs bist. Hinzukommt auch, dass Neuseelands Straßen anders sind, als die in Deutschland. Meistens braucht man nämlich länger als Google Maps sagt!

Ich bin gemeinsam mit meinem Freund von dem Westküsten-Ort Punakaiki aus zum Abel Tasman National Park gefahren. Von Punakaiki sind es 5,5 Stunden Autofahrt oder 350 Kilometer. Auch bei dieser Route kommt man am Lake Rotoroa vorbei. Dort haben wir auch gehalten, um uns in unserem Campervan Mittagessen zu kochen – mit einem wunderschönen Ausblick auf den See!

Unterkünfte rund um den Nationalpark

Wenn man dann nach der wahrscheinlich langen Fahrt endlich angekommen ist, möchte man natürlich erstmal für einen Moment entspannen – und das geht am besten mit einer schönen Unterkunft. Da die Region um den Nationalpark von Tourismus geprägt ist, gibt es auch genügend Auswahl.

Abel Tasman National Park Neuseeland

Abel Tasman National Park Camping

Für uns war der Campingplatz die erste Anlaufstation nach der langen Fahrt. Da wir während des Winters und frühen Frühlings in Neuseeland waren, haben wir eigentlich immer auf richtigen Campingplätzen übernachtet. In den Nächten war es uns einfach zu kalt ohne Strom und die Möglichkeit zu heizen. Was aber sehr schade ist, denn rund um den Abel Tasman National Park gibt es einige Campsites, die man kostenlos nutzen kann.

The Barn Backpacker Accommodation Campingplatz war für die nächsten Tage unser Zuhause. Der Campingplatz ist schön in der Natur gelegen, zu Fuß kann man die Wanderwege im Nationalpark erreichen. Auch zur nächsten Bucht ist es nicht weit. Für zwei Nächte zahlt man circa 45 neuseeländische Dollar mit Strom. Allerdings ist das von Saison zu Saison verschieden. Auf der Homepage des Campingplatzes kann man aber im Voraus nach den Preisen schauen und auch schon buchen.

Abel Tasman National Park Hotel und Ferienwohnungen

Große Hotels gibt es in der Region eher nicht. Die meisten Hotels sind klein, haben ein paar Zimmer und sind liebevoll eingerichtet. Auf TripAdvisor habe ich ein paar schöne Hotels und Ferienwohnungen gesehen. Am Besten schaust du dich dort mal um!

Den Abel Tasman Nationalpark Neuseeland Erleben

Abel Tasman National Park newzealand

Der Nationalpark ist wirklich eine wahre Naturschönheit. Ich finde, die Bilder sprechen für sich! Um diese tolle Natur richtig zu genießen, eignet sich sowohl eine Wanderung als auch eine Erkundungstour vom Wasser aus.

Den Abel Tasman Coast Track entlang wandern

Für mich eigentlich die beste Art den Nationalpark zu erleben ist der Abel Tasman Coast Track. Insgesamt ist die Wanderung 51 Kilometer lang. Wenn du aber nicht so viel wandern möchtest, ist das kein Problem! Der Wanderweg ist auch genauso gut für eine Tageswanderung. Dann gehst du entweder denselben Weg wieder zurück oder lässt dich von einem Wassertaxi mitnehmen. Die Wassertaxis sind so praktisch! An verschiedenen Stellen fahren in regelmäßigen Zeitabständen Boote durch den Nationalpark um Touristen mitzunehmen oder abzusetzen. Auf der Homepage der Wassertaxis kann man vorher nachschauen, wo und wann ein Boot fährt.

Abel Tasman Nationalpark

Natürlich ist die gesamte Wanderung ein außergewöhnliches Erlebnis. Mit den 51 Kilometern ist sie für drei bis fünf Tage gedacht. Man wandert von Strand zu Strand und entdeckt den ein oder anderen einsamen Ort. Was die lange Wanderung ausmacht, ist die Stille und Einsamkeit die man besonders in den frühen Morgenstunden oder abends verspürt. Den dann halten sich die ganzen Tageswanderer noch nicht oder nicht mehr im Nationalpark auf. Übernachten kann man auf den ausgeschilderten Campingplätzen. Da dies aber nur freie Wiesen sind, sollte man alles für die Nacht und genügend Proviant dabei haben. Die Gegend um den Nationalpark ist übrigens eine der Regionen mit dem schönsten Wetter in Neuseeland. Ungefähr 2500 Sonnenstunden gibt es pro Jahr!

Inland Track – Für die, die noch weiter wandern möchten!

Abel Tasman Nationalpark

Wenn dir der Abel Tasman Coast Track noch nicht genug ist, kannst du auch den Inland Track weiterwandern. Der Weg ist nochmal 38 Kilometer lang und führt von Marahau zum Parkplatz in Wainui an der Wainui Bay. Den Inland Track bin ich bisher noch nicht gewandet. Doch habe ich mir sagen lassen, dass er wesentlich anstrengender ist als der Coast Track und er nur von erfahrenen und fitten Wanderern begangen werden sollte.

Action und Erlebnisse auf dem Wasser

Da der Nationalpark direkt am Meer liegt, wird den Besuchern viele Wasseraktivitäten angeboten. Eine sehr beliebte Aktivität ist das Kajakfahren. Während wir wandern waren, haben wir so viele Kajakfahrer gesehen. Das hat echt große Lust gemacht, es selbst einmal auszuprobieren! Für eine entspanntere Erkundungstour auf dem Wasser kann man sich auch jederzeit in ein Wassertaxi umherfahren lassen und an einer beliebigen Stelle aussteigen, um ein Picknick zu machen. Daneben kannst du auch eine Segeltour oder eine geführte Canyoning-Tour machen.

Das waren meine Tipps für den Abel Tasman Nationalpark. Wenn du noch Fragen an mich hast, dann hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib mir eine E-Mail an info@phinetravels.de. Ich freue mich sehr von dir zu hören. Hast du noch Tipps für mich? Dann berichte mir gerne davon in den Kommentaren 🙂

Wenn du nicht nur den Abel Tasman Nationalpark besuchst, dann interessieren dich vielleicht meine weitere Beiträge rund um Neuseeland!

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