Ein kleiner Roadtrip durch Deutschland, Österreich, Italien und Slowenien

Da ich aufgrund der aktuellen Corona-Situation, so wie alle anderen auch, noch auf keine neue Reise gehen konnte, habe ich gedacht ich erinnere mich mal an einen vergangenen Roadtrip zurück. Die alten Bilder und mein Reisetagebuch haben mich sofort wieder an wunderschöne Orte zurückgebracht. Und von denen möchte ich heute erzählen.

Aus meinem Reisetagebuch:


Ein kurzer Überblick über die geplante Rundreise

Der Roadtrip durch Deutschland, Österreich, Italien und Slowenien war unser erste richtige Campingreise mit dem Campervan. Zuvor waren wir schon mit der Familie meines Freundes in Kroatien campen. Aber dort haben wir in einem Zelt geschlafen. Da wir dieses Mal aber nicht an einem Ort bleiben wollten, haben wir uns für einen Campervan entschieden. Das erschien uns wesentlich praktischer, als immer das Zelt auf- und abzubauen. Außerdem wollten wir zwei Wochen im September verreisen. Da war es dann nach unserem Geschmack auch etwas zu kalt für ein Zelt. Was sich später noch herausstellen sollte, an manchen Orten war es auch im Van etwas frostig!

In Dortmund holten wir unseren Campervan am Hauptbahnhof ab. Wir haben uns nämlich für ein Fahrzeug von den Tripnuts entschieden. Von da aus fuhren wir aber erstmal wieder in Richtung Köln, um all unser Reisegepäck einzuladen. Die erste, kurze Fahrt mit dem großen Campervan war ungewohnt, aber ziemlich cool.

Erster Stopp: Der Plansee in Österreich

Nachdem wir alles in den Campervan verstaut hatten, ging es dann in Richtung Süden. Unser erstes Ziel sollte der Plansee in Österreich sein. Durch das Abholen des Wagens und das Verladen des Gepäcks konnten wir die Reise erst mittags starten und so waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir den Plansee noch am selben Tag erreichen würden. Doch voller Vorfreude waren wir gar nicht müde und erreichten den See gegen 22:30 Uhr. Nur leider war da schon alles zu! 

Deshalb mussten wir uns dann einen Parkplatz suchen, auf dem wir über Nacht stehen durften. Das war gar nicht so einfach, denn in der Nähe des Sees ist es überall verboten einfach zu campen, da es ja mehrere richtige Campingplätze gibt. Aber schließlich haben wir dann doch noch einen Stellplatz gefunden. Und so konnten wir uns endlich ausruhen und am nächsten Tag zum Campingplatz aufbrechen. 

Für unseren Aufenthalt am Plansee haben wir den Campingplatz Seespitze ausgewählt. Und ich würde sagen, dass es auch die beste Wahl war! Der Campingplatz liegt direkt am See. Von fast allen Stellplätzen hat man einen Ausblick aufs Wasser und man kann von dort direkt um den See wandern!

Der Plansee
Der Plansee

Der Plansee ist ein wirklich schöner See und ich habe mich gleich in diesen Ort verliebt. Zuvor habe ich noch nie so wunderschönes, türkises See-Wasser gesehen! Der See hat übrigens so schönes Wasser, weil dort wenig Schwebealgen vorkommen. Man kann metertief blicken und die Badewasserqualität wurde 2013 sogar als ausgezeichnet klassifiziert! Leider war es im September dann doch schon zu kalt um ein Bad zunehmen. Obwohl ich tatsächlich sehr verlockt war, allerdings bin ich sowieso schon immer die Letzte, die es im Sommer ins Wasser schafft 😀

Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen und zu den Kuhfluchtwasserfällen

Die Kuhfluchtwasserfälle
Die Kuhfluchtwasserfälle

Am ersten Tag am Plansee hatten wir leider Regenwetter. Darum haben wir uns entschieden nach Garmisch-Partenkirchen zu fahren, um etwas zu bummeln. Die Stadt ist wirklich sehr idyllisch und sehenswert. Für eine kleine Stärkung haben wir uns in einem Café niedergelassen und eine warme Tomatensuppe genossen. Genau das, was man an einem kalten, regnerischen Tag so braucht! Trotz des Wetters sind wir dann noch zu den Kuhfluchtwasserfällen aufgebrochen. Die Wasserfälle sind in der Stadt Farchant, nur circa 20 Minuten Fahrtweg von Garmisch-Partenkirchen aus entfernt. Geparkt haben wir einfach am Bahnhof von Farchant, denn dort gibt es ein paar Parkplätze, die auch für den Campervan geeignet sind. Der Weg zu den Wasserfällen ist dann wirklich nicht weit und der kleine Abstecher sehr lohnenswert. Die Wasserfälle haben eine ordentliche Kraft, vor allem nach dem ganzen Regen, der den Tag über heruntergekommen war!

Wanderung um den wunderschönen Plansee

Der darauf folgende Tag war zum Glück wieder besser. Wir entschieden uns den Plansee näher zu erkunden und machten uns auf den Rundwanderweg. Diese Wanderung ist wirklich traumhaft. Zu jeder Zeit hat man einen sagenhaften Blick aufs glasklare Wasser und die wunderschönen Berge. Daneben verläuft die Wanderung auch ziemlich flach, was es echt angenehm macht. Insgesamt ist die Wanderung circa 15 Kilometer lang. Dafür sollte man sich einen ganzen Tag einplanen, damit man auch mal ein Päuschen machen kann und die schönen Aussichten genießen kann!

Eine Wanderung um den Plansee
Eine Wanderung um den Plansee

Nach circa einem Drittel der Wanderung kommt man übrigens in ein Gebiet, wo auch Kühe frei weiden können. Als wir dort lang wanderten, hatten die Kühe gerade Kälber und versperrten uns leider den Weg. Für einen kurzen Moment hatten wir schon Angst an den Kühen vorbeizugehen, da uns vorher ein Schild warnte, dass die Kühe ihre Kälber beschützen wollen und deshalb schneller gereizt sind 😀 Daher bahnten wir uns dann den Weg durchs Dickicht und konnten die Wanderung glücklicherweise unversehrt fortsetzen.

Besichtigung des Schloss Neuschwansteins

Das Weltkulturerbe der UNESCO wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Wir hatten schon viele schöne Bilder des Märchenschlosses gesehen und wollten es nun auch mal in echt bestaunen! In Füssen angekommen konnten wir das Schloss schon aus der Ferne betrachten. Das ist wirklich ein tolles Schloss! Kaum vorstellbar, dass dort wirklich mal jemand gelebt hat.

Die Tickets für die Besichtigung haben wir vorher online reserviert. So mussten wir uns Vorort nicht in die lange Schlange einreihen, sondern konnten uns in eine zweite Reihe anstellen, die wesentlich kürzer war. Falls du auch eine Besichtigung planst, solltest du die Tickets auf vorher bestellen. Allerdings musst du dich dann auf eine Besichtigungszeit festlegen und die Tickets bis zu einer bestimmten Zeit abgeholt haben.

Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein

Um zum Schloss zu kommen, mussten wir dann noch einen Berg hochlaufen. Wer darauf keine Lust hat, kann sich auch in einer Kutsche hochbringen lassen. Das kostet dann aber wieder extra.

Die Führung an sich ging nur 30 Minuten. Wir persönlich fanden das sehr angenehm, denn so wurden nur die spannendsten Fakten erzählt, die man sich im Nachhinein dann auch noch merken kann. Für alle, die sich tiefer für die Geschichte interessiert, könnte die Führung aber vielleicht enttäuschend sein. Am besten hat mir der Ausblick von einem der Balkons des Schlosses gefallen. Von dem hat man eine echt unglaubliche Aussicht!

Nach der Besichtigung des Schloss Neuschwansteins sind wir dann noch zur Marienbrücke gelaufen. Von dieser Brücke hat man einen guten Ausblick auf das gesamte Schloss und kann tolle Bilder machen. Leider ist es hier immer sehr voll und manchmal muss man sogar warten bis man auf die Brücke kann.

Weiter an den Toblacher See in Italien

Nach der Schloss Neuschwanstein Besichtigung ging es am nächsten Tag weiter zu unserem nächsten Ziel der Reise: dem Toblacher See in den italienischen Dolomiten. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kleinen Halt, denn wir wollten uns noch die Erdpyramiden anschauen. Die befinden sich in Percha in der Region Bozen in Italien. Diese merkwürdigen Gebilde sind durch regelmäßiges Abschwemmen und  Auswaschen der Seitenhänge entstanden. Durch die Wetterbedingungen verändern sich die Säulen ständig. Vor allem während des Winters und Frühlings entstehen immer wieder neue Säulen. In der Nähe der Erdpyramiden gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz von dem man eine Wanderung starten kann. Die Wanderung ist an manchen Stellen relativ steil, daher empfehle ich festes Schuhwerk. 

Danach machten wir noch Halt am Pragser Wildsee. Aufgrund des schönen Wetters war hier super viel los. Mehrere Reisebusse standen auf dem großen Parkplatz, was aber auch kein Wunder ist. Am See ist es wirklich super schön! Und mittlerweile war es sogar so warm, dass wir die Füße in den See halten konnten. Nach dem kurzen Abstecher zum Pragser Wildsee oder auch Lago di Braies haben wir uns dann in Richtung Endziel des Tages gemacht. Gegen 18 Uhr kamen wir am Campingplatz am Toblacher See an. Der Campingplatz war der Schickste bisher auf der Reise. Wir haben sogar eine Karte zu unserem eigenen Bad bekommen.

Toblacher See
Toblacher See

Am nächsten Morgen schien die Sonne und wir sind mit der Seilbahn in Sexten auf den Berg Helm gefahren. Von dort oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Dolomiten. Wir wanderten ein wenig und beobachteten Paraglider beim Starten. Die Fahrt auf den Berg kostet . Wenn man aber in den Bergen ist, dann sollte man auch mal den Ausblick von oben genießen. Wer gerne wandert, kann sich die Rückfahrt sparen und einfach herunter wandern. Dafür geht man auf dem Weg Nr.4 A über den ganzen Bergrücken bis nach unten zum Lärchenboden. Dort geht es weiter zum Negerdörfl und schließlich auf dem Weg Nr. 13 wieder zurück nach Sexten.

Die Aussicht von der Spitze des Berg Helm in Sexten, Dolomiten
Die Aussicht von der Spitze des Berg Helm

Die Wanderung umfasst circa sieben Kilometer. Wenn dir Anstiege nichts ausmachen, kannst du die Wanderung natürlich auch andersherum begehen oder sogar beide Wege zu Fuß bestreiten. Das spart Seilbahn-Kosten!

Zum Ausklang des Tages haben wir uns dann am Campingplatz mit einer Picknickdecke noch an den Toblacher See gesetzt. Der ist nämlich auch wirklich hübsch mit seinem klaren, türkis-grünen Wasser vor einer herrlichen Berglandschaft. Dort beobachteten wir wie langsam die Sonne unterging.

Ein Ausflug nach Venedig

Unsere Rundreise setzten wir am nächsten Morgen fort und fuhren nach Venedig. Ich war zuvor noch nie in Venedig und wollte mir diese berühmte Stadt unbedingt mal anschauen! Am frühen Nachmittag kamen wir am Campingplatz Venezia Village an. Da der direkt an einer Bushaltestelle liegt von der ein Bus direkt rein in die Stadt fährt, nutzten wir dieses Angebot direkt.

Der Bus ist übrigens auch nicht teuer. Drei Euro für die Hin- und Rückfahrt bezahlten wir pro Person. Auch der Campingplatz war einer der günstigsten auf der gesamten Reise. Mit der ADAC-Karte bekamen wir sogar noch einen Rabatt und mussten pro Nacht nur 17 Euro bezahlen. Dabei hatte der Campingplatz alles, was man brauchte. Auch die Sanitäranlagen waren neu und sauber. Einem sollte jedoch bewusst sein, dass sich der Campingplatz nur lohnt,wenn man auch wirklich viel Zeit in Venedig verbringen möchte. Denn ansonsten gibt es dort nichts Spannendes in der Nähe und zu Fuß kommt man nicht weit.

Eisessen in Venedig
Eisessen in Venedig

Insgesamt hat uns Venedig echt gut gefallen. Mehr dazu verraten möchte ich aber nicht, denn das kannst du in meinem Venedig-Beitrag alles nachlesen 🙂 

Ein Tag am Mittelmeer

Von Venedig aus sind wir weiter östlich gefahren mit dem Ziel uns auch ein bisschen Slowenien anzuschauen. Auf dem Weg dorthin wollten wir aber auch einen Tag am Meer verbringen. Also sind wir noch etwas weiter an der Küste entlang gefahren und haben dann in Sabbiadoro einen Strandtag gemacht. Wirklich gut gefallen hat es uns dort aber nicht. Das Wasser ist nicht wirklich klar gewesen und der Strand war halt einfach ein typischer Touristen-Strand mit Liegen soweit das Auge reicht. Das ist ehrlich gesagt nicht die Art von Urlaub, die uns gut gefällt. Für einen Tag war es aber in Ordnung. Wir konnten ein paar Runden im Meer schwimmen, den Wellen zuhören und auf den Liegen lesen. Am nächsten Tag sind wir dann nach Slowenien aufgebrochen.

Weiter geht’s nach Slowenien!

Der Fluss Soca in Slowenien
Der Fluss Soca in Slowenien

Auf den Fahrten verbinden wir unser nächstes Ziel gerne mit einem Halt an einer weiteren Attraktion. So ist das Fahren irgendwie nochmal schöner, weil man nach kurzer Zeit nochmal etwas Tolles zu sehen bekommt. Und mir kommt dann so ein Urlaub viel länger vor, als er eigentlich ist, da man so viel gesehen hat! Unterwegs haben wir dann nämlich noch an der Solkanbrücke in Slowenien gehalten und das war gleichzeitig auch mein Highlight der Reise. Die Brücke führt über einen atemberaubenden Fluss – dem Soca. Einen so türkisen Fluss findet man echt selten.

Von der Brücke aus findet man einen kleinen Weg, der an den Fluss führt. Als wir diesen Weg so lang wanderten, haben wir ein Seil an einem Baum entdeckt. Von dem Seil aus konnte man sich dann einfach in den Fluss schwingen. Das wollte ich unbedingt machen!! Darum ging es kurz wieder zurück zum Campervan, die Klamotten gegen Badesachen tauschen und wieder runter zum Fluss.

Ein bisschen Überwindung kostete es uns zwar ins unbekannte Wasser zu hüpfen und wir checkten auch das Wasser nach großen Steinen, aber nach der Überprüfung trauten wir uns dann zu springen. Es war so kalt 😀 Ich glaube, dass ich noch nie in so kaltem Wasser war und ein Glück, dass ich das vorher nicht wusste, sonst hätte ich mich wohl gar nicht getraut. Wir hatten zwar vorher an der Wasseroberfläche gefühlt, aber durch den Sprung ins Wasser kamen wir ziemlich weit runter und dort war das Wasser einfach eiskalt. Aber es war so ein unvergessliches Erlebnis!

Unser Ziel in Slowenien: Sobec und der See Bled

Nach der Abkühlung im Fluss fuhren wir noch einige Kilometer nach Sobec. Dort wählten wir den Campingplatz Sobec, um zwei Nächte zu verbringen. Der Campingplatz liegt circa 4 Kilometer vom bekannten See Bled entfernt. Den erkundeten wir dann am nächsten Tag. Dafür liehen wir uns Fahrräder am Campingplatz. Die waren sogar kostenlos, aber dafür relativ klapprig. Immerhin bekamen wir auch einen Helm dazu. Am See angelangt haben wir die Fahrräder angeschlossen und den See zu Fuß erkundet.

Die Burg Bled und die Kircheninsel
Die Burg Bled und die Kircheninsel

Den See kann man super gut umrunden und die Aussicht auf die malerische Kirchen-Insel ist sagenhaft. Auch die Burg, die auf einem Berg thront, wollten wir uns anschauen.Von der Burg hat man einen super schönen Ausblick! Allerdings ist der Besuch der Burg gar nicht so günstig und die Burg an sich hat, unserer Meinung nach, nicht so viel zu bieten! Studenten bezahlen 7 Euro Eintritt, alle anderen erwachsenen Personen sogar 11 Euro. Dennoch bereuten wir es nicht, denn an diesem sonnigen Tag konnten wir richtig weit blicken!



Zurück in Österreich

Nach unserem kurzen Aufenthalt in Slowenien wollten wir noch ein bisschen Zeit in Österreich verbringen, genauer gesagt am Mondsee. Vorher wollten wir uns aber noch die Stadt Hallstatt anschauen, die wir zuvor schon auf so vielen Bildern gesehen haben. Die Stadt sieht sehr malerisch aus und auch der Hallstätter See ist idyllisch. Das einzige, was irgendwie hier nicht ganz rein passt, sind die vielen Schilder mit asiatischer Aufschrift. In Österreich haben wir sowas noch nie gesehen! Aber die Schilder sind schon effektiv, denn Hallstatt wird viel von ausländischen Touristen besucht. Wenn man den Menschenmassen entgehen möchte, sollte man sehr früh nach Hallstatt aufbrechen. Die Touristen werden mit Reisebussen hergebracht und dann ist das kleine Örtchen wirklich überlaufen.

Hallstatt in Österreich
Hallstatt in Österreich

Um den vielen Menschen zu entkommen, haben wir uns zu einer Wanderung entschlossen. Es ging durch die Stadt den anliegenden Berg hoch. Dort auf dem Weg war es wesentlich ruhiger, denn man kommt dort auch mit einer Gondelbahn hoch. Oben angekommen war es tatsächlich auch wieder voller, aber in einem angenehmen Maße. Der Aufstieg war alles andere als leicht 😀 Danach mussten wir uns erstmal im Restaurant erfrischen und haben gemütlich die Aussicht bei einem Getränk genossen. Die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unsere Zeit am Mondsee

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten mit dem kalten Wetter wurden wir dann zum Ende hin belohnt. Am Mondsee hatten wir bestes Sommerwetter und entspannten deshalb im Alpenseebad. Den Tag über haben wir entspannt die Seele baumeln lassen und den Ausblick aufs Wasser genossen. Am Abend haben wir uns dann noch ein Elektroboot geliehen und sind über den See geschippert. 

Der Mondsee
Der Mondsee

Ein Ausflug in die Eisriesenhöhle

Unser letzter großer Ausflug der Reise führte uns zu der Eisenriesenhöhle in Werfen. Um zur Höhle zu gelangen, mussten wir erst mit der steilsten Seilbahn Österreichs fahren. Danach führte ein Wanderweg weiter an den Eingang der Höhle. Von dort aus begann dann die Führung. Wenn du auch durch die Eisriesenhöhle gehen möchtest, dann solltest du auf jeden Fall warme Kleidung mitbringen! Auf der Wanderung war es bei uns um die 28 Grad warm und durch de Anstieg des Weges haben wir viel geschwitzt. Vor der Höhle haben wir dann die Winterjacken angezogen, ein sehr komisches Gefühl! Aber die Winterjacke war dringend notwendig, denn in der Höhle sind es um die 0 Grad. Mit einer Öllampe wurden wir dann durch die dunkle Höhle geführt und haben viele beeindruckende Eisskulpturen und Formationen bestaunen können.

Vom Mondsee aus sind es übrigens Fahrt. Die Tickets für eine Führung kosten und können einfach Vorort oder online gekauft werden.

Und schon geht’s wieder Heim mit kurzem Stopp an der Burg Eltz

Die Burg Eltz
Die Burg Eltz

Nach einem wirklich ereignisreichen Urlaub mit vielen schönen Erlebnissen ging es dann leider wieder zurück nach Hause. Den langen Weg von Österreich nach NRW verschönerten wir uns noch mit einem Stopp an der Burg Eltz im Bundesland Rheinland-Pfalz. 

Wie hat dir unsere Rundreise gefallen? Hast du schon mal eine ähnliche Reise gemacht? Wenn du noch Fragen hast, dann schreibe doch ein Kommentar oder melde dich per E-Mail an info@phinetravels.de! Ich freue mich sehr von dir zu hören.

Deine Phine

1 Gedanke zu „Ein kleiner Roadtrip durch Deutschland, Österreich, Italien und Slowenien“

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