Die Highlights der Westküste der Neuseeland Südinsel

Die Westküste Neuseelands ist sehr wild, rau und nicht so touristisch wie andere Teile des Landes. Dennoch ist sie sehenswert! Wir starteten unsere Tour an die Westküste von Queenstown aus. Unser Ziel für den Abend war die Ankunft am Franz Josef Gletscher. Für diese Fahrt planten wir den ganzen Tag ein, um entspannt an einigen Spots entlang des Weges halten zu können.

Für weitere Tipps kann ich dir den Reiseführer von DuMont* ans Herz legen. Hier findest du besondere Orte und tolle Anregungen für deine Reise!

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Neuseeland: mit Extra-Reisekarte
  • 544 Seiten - 04.05.2018 (Veröffentlichungsdatum) - DUMONT REISEVERLAG (Herausgeber)

Die Westküste der Neuseeland Südinsel – ein paar Fakten

Die Neuseeländer nenne ihre Westcoast auch “The coast”. Die Region ist sehr wild und dünn besiedelt – nur 31.000 Menschen leben in diesem Teil der Südinsel. Man findet hier Regenwälder, Gletscher und tolle Flüsse.

Um hier gut rumzukommen, kann ich dir nur ein Fahrzeug empfehlen. Durch die niedrige Besiedlung ist es sonst etwas schwierig hier gut von Ort zu Ort zu kommen. Möglich ist es aber trotzdem – beispielsweise per Anhalter. Mein Freund und ich waren während unseres gesamten Aufenthalts in Neuseeland mit einem Campervan unterwegs. Das war sehr praktisch und kann ich dir auch nur ans Herz legen!

Die Westküstenregion Neuseelands ist circa 600 Kilometer entlang. Um alles zu erkunden, lohnt es sich ein eigenes Fahrzeug zu mieten. Dann kannst du an jedem schönen Ort individuell einen Halt einplanen. Da es immer wieder atemberaubende Aussichtspunkte gibt, kann man sich ruhig Zeit für die Fahrt nehmen.

Die Fahrt zur Westküste Neuseeland

Wie ich bereits erwähnt habe, sind wir von Queenstown aus gestartet. Dort haben wir im Pak’nSave nochmal ordentlich unsere Vorräte aufgestockt. Denn an der Westküste gibt es nicht an jeder Stelle Supermärkte und wenn sind die meisten Lebensmittel um einiges teuerer als im Pak’nSave.

That Wanaka Tree in Wanaka

Wanaka

Auf ging es dann erstmal in Richtung der Stadt Wanaka. Wenn du dort noch nicht warst, lohnt es sich auf jeden Fall zumindest einen kurzen Stopp einzulegen. Meiner Meinung nach kann man hier aber auch ein bis zwei Nächte bleiben. Für Tipps rund um Wanaka kannst du einfach bei meinem Beitrag vorbeischauen.

Lake Hawaea

Danach geht es weiter am Lake Hawaea vorbei. Dort kannst du auch an ein paar Stellen halten und einfach die Aussicht genießen! Der See ist auch wunderschön blau und der Weg führt eine lange Zeit einfach am See entlang. Wow!

Der Blue Pools Walk

Nun folgst du einfach dem Haast Pass bis du zum Blue Pools Walk kommst. Das kannst du so auch einfach in Google Maps eingeben, um den Ort auf keinen Fall zu verpassen. Hier gehst du vielleicht 20 bis 30 Minuten bis du zu einem wunderschönen blauen Fluss kommst. Dort gibt es dann auch zwei Hängebrücken, die sich perfekt für Bilder eignen.

Tolle Wasserfälle auf dem Weg zur Westküste

Dann geht es wieder kurz weiter bis du zu den Fantail Falls kommst. Du musst nur wenige Minuten gehen bis du zu dem schönen Wasserfall kommst. Nun fährst du noch ein Stück weiter bis du zum nächsten Wasserfall gelangst – dem Thunder Creek Fall. Für den Hin- und Rückweg brauchst du circa 10 Minuten.

Der Thunder Creek Fall
Der Thunder Creek Fall

Irgendwann gelangst du an die Küste. Der erste Blick auf die raue Landschaft ist einfach toll! Auch hier gibt es immer wieder Möglichkeiten kurz anzuhalten und sich die Klippen und das Meer anzuschauen. Ein Stopp lohnt sich am Knights Point Lookout.

Wie du siehst, ist der Weg an die Westküste schon ein Highlight für sich. Deshalb lohnt es sich einfach einen ganzen Tag für die Reise einzuplanen. So kannst du jeden Stopp mitnehmen und dich von den vielen Wasserfällen und der tolle Westküste beeindrucken lassen!

Der Franz Josef Gletscher

Nach circa fünf Stunden Fahrtzeit gelangst du dann von Queenstown zum Franz Josef Glacier. Wir sind am Tag der Anreise nur noch bis zu unserem Campingplatz gefahren und haben erst am nächsten Tag den Franz Josef Gletscher erkundet.

Unser Campingplatz war der Orange Sheep Campervan Park. Den können wir dir auch weiterempfehlen: die Stellplätze sind schön grün, die Sanitäranlagen sauber und es gibt gutes WLAN. Das ist an der Westküste auch eher selten.

Der Franz Josef Glacier Neuseeland
Der Franz Josef Glacier Neuseeland

Den Franz Josef Gletscher kannst du bei einer Wanderung sehen. Die Wanderung dauert circa eine Stunde und führt dich bis zum Fuße des Gletschers. Weiter geht es hier leider nicht mehr ohne professionelle Führung, denn das ist viel zu gefährlich! Wenn du den Gletscher noch näher sehen möchtest, findest du auf NewZealand.com geführte Touren oder Helikopterflüge! Rund um den Franz Josef Gletscher gibt es auch noch weitere Wanderungen durch den Regenwald, die sicherlich auch sehr schön sind. Wir mussten die Wanderung nach dem Gletscher leider abbrechen, weil es dann wie aus Eimern geschüttet hat.

Die Hokitika Gorge

Die Hokitika Gorge in Neuseeland
Die Hokitika Gorge

Am darauf folgenden Tag machten wir uns auf Richtung Hokitika Gorge. Nach etwas mehr als zwei Stunden waren wir dann am kostenlosen Parkplatz angekommen. Von da aus ging es dann noch ein paar Minuten weiter zu Fuß bis wir zur ersten Hängebrücke kamen. Dort hatten wir dann direkt eine schöne Aussicht auf den milchblauen Fluss. Ein Stück weiter kamen wir dann auch ans Ufer des Flusses. Es ist echt super schön dort, nur leider treiben sich dort sehr viel Sandflies herum. Das hat man in Neuseeland leider öfter, da muss man dann einfach durch!

Punakaiki und die Pancake Rocks

Unser Ziel für den Tag war die Ankunft in Punakaiki bei den Pancake Rocks. Nach unserem Stopp bei der Hokitika Gorge fuhren wir noch um die anderthalb bis zwei Stunden zum Punakaiki Beach Camp, unserem Campingplatz für die nächste Nacht. Dieser Campingplatz ist wirklich ein Traum! Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, wären wir gerne noch länger geblieben, denn der Campingplatz liegt direkt am Strand.

Die Pancake Rocks Neuseeland sind ein beliebtes Ziel in der Gegend – und das zurecht! Die wunderschönen Felsen haben ihren Namen übrigens daher, dass sie wie übereinander gestapelte Pfannkuchen aussehen. Wir haben uns hier sehr viel Zeit genommen, um die verschiedensten Felsen zu bewundern und viele Fotos zu machen. Jeder Fels ist einzigartig – manche sind länglich, manche bilden sogar eine Brücke, unter der das Meer braust und andere stehen ganz einsam weiter raus im Meer.

Das waren meine Highlights der Westküste der Südinsel Neuseelands. Ich hoffe, dass ich dir ein paar Anregungen für deinen Besuch geben konnte. Bei Fragen melde dich gerne per Mail info@phinetravels.de bei mir oder schreib mir ein Kommentar 🙂

Ich freue, mich von dir zu hören.

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1 Gedanke zu „Die Highlights der Westküste der Neuseeland Südinsel“

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